SUISAG an der EuroTier 2018

Bereits zum fünften Mal nahm die SUISAG mit eigenem Stand an der wichtigsten Nutztiermesse der Welt in Hannover aktiv teil. Erneut besuchten wieder rund 155‘000 Besucher die EuroTier an den vier Messetagen. Dabei kommen knapp ein Drittel der Besucher nicht aus Deutschland sondern aus ganz Europa und viele Besucher aus Asien. Für SUISAG bietet die EuroTier daher eine vergleichsweise einfache und auch günstige Möglichkeit mit Schweineproduzenten aus aller Welt in Kontakt zu kommen.

Deutsche Schweineproduzenten, die bereits Schweizer Genetik einsetzen oder sich dafür interessieren, waren die grösste Besuchergruppe am Stand der SUISAG. Sie nutzten die Gelegenheit sich mit ihrem Genetikanbieter direkt auszutauschen und zum Teil auch erstmals persönlich kennenzulernen. Im Jahr 2017 kauften rund 250 deutsche Betriebe rund 15‘000 Portionen Sperma von Schweizer Mutterlinien Ebern in deutschen KB-Stationen. Etwa 1,5% der Jungsauen in Deutschland dürften aktuell einen Schweizer Vater haben und die Kundenzahl und Spermaabsatz steigt weiter an. Umgängliche Sauen für freie Abferkelung, Coli Resistenzen und Fleischqualität sind dabei Themen, in denen die Schweizer Genetik eine Leaderposition besetzt. Daneben informierten sich auch einzelne Besucher aus Belgien, den Niederlanden, Italien und Österreich bei der SUISAG.

Besucher aus Russland, Kasachstan und Ukraine wurden erneut von unserem russischen Vertriebspartner am Stand der SUISAG betreut. So können auch diese Personen gut informiert werden, denn meist sprechen Besucher aus diesen Ländern kein Englisch.

An der diesjährigen EuroTier war ein besonderes Highlight, dass es erstmals zu konkreten Gesprächen mit Besuchern aus mehreren asiatischen Ländern kam. Schweineproduzenten aus Korea, China, Philippinen und Nepal suchen nach neuer Genetik für ihre Herden und dabei bewusst auch nach Alternativen zu den weltweit grössten Genetikanbietern. Das SUISAG, aus der PRRS freien Schweiz, neben lang haltbarem Frischsperma auch Tiefgefriersperma liefern kann und in Brasilien bereits einen Stammkunden für TG-Sperma hat, traf bei dieser Besuchergruppe auf spezielles Interesse.

Erstmals gab es auch einen interessanten Kontakt nach Afrika. Ein junger Ghanaer, der in den Niederlanden derzeit Tierproduktion studiert und später für einen Betrieb mit 2000 Sauen in Ghana arbeiten wird.

Natürlich schauten auch wieder diverse Schweizer Messbesucher am Stand der SUISAG vorbei und erlebten die Exporttätigkeit der SUISAG einmal live mit, denn am Stand der SUISAG war meistens „viel Betrieb und Leben in der Bude“.

Mit dem Messeende beginnt nun die Nachbearbeitung. Spezielle Fragen werden noch beantwortet und konkrete Offerten erstellt. Der Export ist innerhalb SUISAG zwar noch relativ klein aber weiterhin wachsend. Dies ist einerseits eine Bestätigung für die langjährige Zuchtarbeit und andererseits, bei einer weiter rückläufigen Sauenanzahl in der Schweiz auch wirtschaftlich wichtig für SUISAG und die Schweizer Zuchtbetriebe.