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SUISAG Newsletter - Herbst 2017

Geschätzte Leserinnen und Leser

Mit dem Herbstnewsletter der SUISAG möchten wir Sie gerne über verschiedene Aktualitäten aus dem Schweizer Kompetenzzentrum für Genetik und Gesundheit im Schweinesektor orientieren.

Im Sinne einer aktiven Weiterentwicklung von Schweizer Genetik laufen in diesem und nächsten Jahr Fütterungsversuche zum Thema Proteineffizienz. Der Einsatz von proteinhaltigen Futtermitteln wie z.B. Soja ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Bis anhin wurden Lösungen im Bereich Beschaffung und Anbau diskutiert. Wir suchen nun nach innovativen Lösungen im Bereich Genetik mit dem Ziel "gleicher Output aber weniger Einsatz". Dies ist nicht nur ökologische besser sondern auch wirtschaftlich für die Betriebe optimaler.

Um den Service gegenüber unseren Kunden sei es beim Spermaverkauf, im Herdebuch, bei der Zuchtwertschätzung oder im Rahmen der SGD-Protokolle weiter optimieren zu können, erneuern für die Haus-interne Software bis Herbst 2018. Damit wird das Informatik-Kernstück der SUISAG auf neue Beine gestellt.

Schliesslich ist Herbstzeit auch Nagerzeit. Schadnager sind ein immer wiederkehrendes Problem auf Schweinebetrieben und Übertragungsvektor so mancher gefährlicher Krankheiten. Schützen Sie Ihren Betrieb optimal mit Produkten aus dem SuisShop, kostengünstig mehrmals die Woche auf Ihren Hof geliefert.

Die ganze SUISAG freut sich, Sie vom 24.11 bis zum 26.11 an unserem Stand an der SuisseTier begrüssen zu dürfen. Sie werden unter anderem dort die Gelegenheit haben, die verschiedenen neuen Online-Tools wie das Reprojournal und das elektronische Behandlungsjournal vor Ort unter Anleitung zu testen.

 
 

SuisData geht ins letzte Drittel

Das grösste Projekt in der SUISAG-Geschichte hinsichtlich Finanzierung sowie personellen Ressourcen geht in das letzte Drittel der Umsetzung. SuisData, das Nachfolgeprogramm von SuisInfo, ist das neue online Tool der SUISAG für die interne Datenverwaltung. SuisData ermöglicht Herdebuchbetrieben verschiedene Abfragen und Auswertungen zu tätigen.

 
 

Fütterungsversuche an der MLP

Die MLP verfügt über eine gute Infrastruktur und über eingespielte Prozesse für die Erfassung einer Vielzahl von Daten über die Tiere inkl. individueller Futterverzehr, ihre Schlachtkörper sowie Fleisch- und Fettqualität.

 
 

 

Es ist soweit! SuisseTier 2017

Am 24. November 2017 öffnet die SuisseTier zum zehnten Mal ihre Türen in Luzern! Seien Sie dabei und informieren Sie sich vor Ort! In der Halle 4 sind wir für Sie da!

 
 

  

Sektionen professionell durchgeführt – SGD interne Weiterbildung

Die Betriebsberatung des Schweizerischen Schweinegesundheitsdienstes hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Beratung bedeutet heute professionelle, fachlich hochstehende und zeitnahe Betreuung der Betriebe. Immer öfters werden wir durch Produzenten in Notfallsituationen kontaktiert. In vielen Fällen kann eine Hofsektion mit allfälligen zusätzlichen Laboruntersuchungen die notwendige Klarheit schaffen.

Beispielsweise wird an der Mast- und Schlachtleistungsprüfungsanstalt jedes abgegangene Mastschwein konsequent seziert. Potentielle Bestandesprobleme sollen dadurch in einem frühen Stadium erkannt werden. Um diesen Service auch für unsere Kunden in Zukunft noch weiter zu verbessern, hat die SUISAG zusammen mit der Universität Zürich, unter der Leitung von Dr. Titus Sydler, einen Sektionskurs für ihre SGD-Tierärzte durchgeführt.

Mit grossem Engagement hat Titus Sydler die wichtigen Grundsätze der Pathologie aufgezeigt. Mit der korrekten Schnittführung bei einer Sektion, sowie den verschiedenen Diagnosen an diversen Schweinekadavern konnten die SGD-Tierärzte ihr Fachwissen auffrischen. Produzenten mit vermehrten Abgängen in der Zucht oder Mast raten wir deshalb, das Problem anlässlich des SGD-Besuches oder einer telefonischen Beratung zu diskutieren. Möglicherweise kann eine Sektion durch einen SGD-Tierarzt Aufschluss über das Problem geben.

 
 

 

Betriebseintritt von ausländischen Besuchern

Der Schweizerische Schweinegesundheitsdienst (SUISAG-SGD) erlaubt ausländischen Besuchern den Eintritt in einen Schweinestall nur, wenn sich diejenige Person seit mindestens 48h in der Schweiz aufhält und in den letzten 24h keinen Kontakt zu Schweinen hatte. Jeder Besucher muss dies einzeln und schriftlich bestätigen. Nutzen Sie diese Vorlage (englisch) für Ihren Betrieb.

 
 

 

Schadnagerarten, Risiken und Bekämpfungsstrategie

In landwirtschaftlichen Stallungen und Vorratsräumen sind Schadnager häufig anzutreffen. Sie können dort Schäden an Futtermitteln und an der Bausubstanz hervorrufen. Sie können aber auch Krankheiten einschleppen. Vor allem aus diesem Grund sollten sie in Schweinehaltungsbetrieben bekämpft werden.

 
 


 

 

 

 

 

 

Neuorganisation des Schweinegesundheitsdienstes der SUISAG

Zunehmende Anforderungen seitens der Schweinehaltungsbetriebe an die Beratung aber auch an die Erreichbarkeit der SGD-Tierärzte haben den Verwaltungsrat der SUISAG veranlasst, den Geschäftsbereich SGD der SUISAG ab 1. November 2017 räumlich neu mit zwei Hauptstandorten zu organisieren:

SUISAG, SGD Zürich-Ost SUISAG, SGD Sempach-West
Winterthurerstrasse 260, 8057 Zürich
Tel. 044 635 82 21, Fax 044 635 89 27,
E-Mail: sgd.zuerich@suisag.ch
Standortleiterin: Dr. Yvonne Masserey
Allmend 8, 6204 Sempach
Tel. 041 462 65 70, Fax 041 462 65 89,
E-Mail: sgd.sempach@suisag.ch
Standortleiter: Dr. Alois Estermann

Aussenstandort SGD Sempach-West:



SUISAG, SGD Romandie
Ch. du levant 12, 1350 Orbe
Tel. 024 441 61 26, Fax 024 441 61 27,
E-Mail: sgd.orbe@suisag.ch
 
 

Spermalieferungen an Feiertagen

Bitte beachten Sie unsere Lieferzeiten an folgenden Feiertagen.

Datum Tag Feiertag Verkauf Lieferung
Semen Center
Hof / Depot Post
Dezember
08.12.2017 Fr
Mariä Empfängnis ja ja ja
nein
25.12.2017 Mo
Weihnachten nein nein nein
nein
26.12.2017 Di
Stephanstag ja ja ja
nein
Januar 2018
01.01.2018 Mo
Neujahr nein nein nein
nein
02.01.2018 Di
Berchtoldstag ja ja ja
nein
 


Termine und Veranstaltungen der SUISAG - profitieren auch Sie!

Laufende Kurse

Die Termine der Homöopathie-Workshops für Schweinezüchter- und Mäster finden Sie in der aktuellen Kursausschreibung

08.11.2017

Züchtertagung

24.11.2017 - 26.11.2017

SuisseTier Luzern

 
 

Kundenrubrik - Kurz und Knapp vom Herdebuchbetrieb

In der Kundenrubrik "Kurz und Knapp vom Herdebuchbetrieb" finden Sie spezifische Kundenangebot oder -gesuche von Herdebuchbetrieben der SUISAG. Schauen Sie Rein! Vielleicht ist etwas für Sie oder Ihren Betrieb dabei!

Übersicht

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SUISAG Newsletter - Ausgabe Herbst 2017
 
1. SuisData geht ins letzte Drittel

Was ist SuisData (SuisInfo)?

Das bestehende SuisInfo ist das zentrale Programm für die SUISAG. Es beinhaltet verschiedene Anwendungen zur Datenerfassung. Für diese Erfassung stehen verschiedene „Masken“ zur Verfügung, die miteinander verknüpft sind. Sprung- und Wurfmeldungen, Paarungsplanungen, Zuchtwerte und Daten aus den verschiedenen Leistungsprüfungen sowie die gesamte Probenverwaltung werden über unterschiedliche Zuchtmasken gehändelt. Das Verkaufsteam nutzt die Verkaufsmaske für Sperma- und SuisShopverkäufe mit der dazugehörenden Lagerbewirtschaftung. Im Lager sind alle aktuell verfügbaren Blister, mit den Angaben (Rasse, Haltbarkeit u.v.m.) sowie die gesamten SuisShop-Produkte enthalten. Lieferscheine oder Rechnung werden erstellt, alle Adressen mit den Informationen sind erfasst. Des Weiteren wird die SGD-Administration abgebildet, die Einstallungsmeldungen, diverse Untersuchungsberichte und Korrespondenz enthält.


SuisData Projektentwicklung

Die Technologie, auf der das 18-jährige SuisInfo aufgebaut ist, basiert auf einer Java-Laufzeitumgebung und entsprach nicht mehr den technischen Standards. Zudem konnte der technische Support nicht mehr gewährleistet werden, was für ein derart existenzielles Programm für die SUISAG nicht mehr verantwortbar war. Aus diesen Gründen begann SUISAG die Evaluation einer Nachfolgelösung und erarbeitete im Rahmen der strategischen Informatikplanung ein Migrationskonzept, in dem die verschiedenen möglichen Lösungsvarianten aufgezeigt wurden. Die Entscheidung fiel auf eine Migrations-Variante, d.h. die Oracle-Datenbank, in der alle Daten abgespeichert sind, bleibt grundsätzlich bestehen und «nur» die Anwendungsoberfläche wird neu entwickelt. Das Gesamtprojekt unterteilte man in 8 Meilensteine, sogenannte Releases. Innerhalb dieser einzelnen Releases arbeiten unterschiedliche Projektmitarbeiter in Workshops an den spezifischen Umsetzungen des jeweilig aktuellen Fachthemas. Zum In der Regel überschneiden sich Testphasen und die Entwicklung des nächsten Release. Jede Releaseentwicklung läuft nach der gleichen Vorgehensweise ab. Zuerst erstellt die jeweilige Projektgruppe sogenannte Mockups-Dokumente.

Diese Dokumente sind die Vorlage für die neuen Benutzermasken, die anschliessend programmiert werden. Nach der Programmierung stehen sie auf dem SuisData-Testsystem zur Verfügung, die Funktionen werden überprüft und die Anwenderfreundlichkeit getestet. Programmierfehler werden aufgedeckt, im „Ticketing-System“ erfasst und im Anschluss korrigiert. Erst nach Abschluss aller Korrekturen ist der Release bereit ist für die Überführung in das Abnahmesystem. Dort finden die letzten umfangreichen Tests statt, bevor das Modul durch SUISAG genehmigt wird. Abschliessend wird das Modul in das Produktivsystem eingespielt und im «alten» System SuisInfo deaktiviert. Bei Bedarf gibt es zu den jeweiligen Releases sogenannte Korrekturreleases (Hotfixes), um allfällige Fehler sofort zu korrigieren. Die Entwicklung jedes Release bedeutet für die SUISAG einen beträchtlichen personellen Aufwand.

Begonnen wurde mit Release 1. Dieses Release stellte die benötigte Infrastruktur wie neue Server, Ticketing-System (Tool zur Erfassung der Korrekturen), Planungs- und Dokumentenablagesystem zur Verfügung. Anschliessend migrierte man das 2. Modul Adressverwaltung sowie die Systemfunktionen in die neue Umgebung. Release 3 + 4 wurden zur «Knacknuss», denn hier kamen die Masken: Tiere, Sprung, Wurf, Paarungen, Feldprüfung, Mastleistungsprüfung in die Umsetzung. Die unzähligen automatischen Berechnungen und Plausibilisierungen stellten sich als sehr anspruchsvoll dar. Anschliessend wurde das Modul Verkauf entwickelt und im SuisData freigeschaltet. Parallel entwickelte eine Fachgruppe in Workshops das Release 6 SGD. Auf Ende März 2018 ist die Produktivschaltung im SuisData geplant. Nebst den Fachteams, die den funktionalen Teil in den Workshops, Programmier- und Testarbeiten vorantreiben, existieren auch Kontroll- sowie Steuerungsinstrumente in Form einer Projektleitung und eines Projektausschusses. Diese Gremien behandeln im Turnus von 4-5 Wochen aktuelle Themen aus dem Projektverlauf und beschliessen allfällig nötige Massnahmen. Das Projektende ist geplant auf Ende Juli 2018 und SUISAG ist überzeugt, mit dieser neuen Technologie, die bestmögliche Datenverwaltung zusichern zu können.

Übersicht
 
2. Fütterungsversuche an der MLP



Aktuell läuft ein vom BLW finanziell unterstützter Versuch in Zusammenarbeit mit HAFL und Agroscope mit eiweissreduziertem Futter. Der Import von Eiweissträgern für die Schweinefütterung wird kritisch gesehen. Ein mögliches Szenario ist, dass künftig weniger Eiweiss für die Schweinefütterung verfügbar sein wird. Es stellt sich daher die Frage, ob unsere heutige Selektionsstrategie angepasst werden muss. Dies ist davon abhängig, ob wir andere Tiere selektieren würden, wenn das Prüffutter weniger Eiweiss enthält. Der Versuch läuft zunächst über 2 Umtriebe und endet im Sommer 2018.


Daneben nutzen auch andere Organisationen unsere Prüfinfrastruktur für eigene Fragestellungen. Oft können regulär geprüfte Tiere als Kontrolle verwendet und so Synergien genutzt werden.

Übersicht
 
3. Es ist soweit! SuisseTier 2017

Die SUISAG mit ihrem Hauptsitz in Sempach ist seit 20 Jahren Ihr kompetenter Ansprechpartner rund um die Schweineproduktion. In den drei Geschäftsfeldern Schweinegesundheit, künstliche Besamung und Schweinegenetik bieten wir Ihnen sowohl umfassendes Know-How als auch verschiedene Serviceleistungen. Zubehörprodukte für die Schweineproduktion liefern wir aus unserem SuisShop. An der SuisseTier haben wir speziell für Sie einige Themenschwerpunkte zusammengestellt.

  • PREMO®-Endstufeneber live am Stand
  • Tools zur elektronischen Datenerfassung und Optimierung des Managements auf dem Betrieb (Elektronisches Behandlungsjournal zur Erfassung von Behandlungen und Reprojournal zur einfachen und kostengünstigen Erfassung von Leistungsdaten und Betriebsauswertungen)
  • SuisShop – Top-Sortiment zu starken Preisen! Profitieren Sie vom Messerabatt!
  • Schweineschlachtkörperzerlegung und Fleischqualitätsmessung live im Schweineforum. Die SUISAG gibt einen Einblick in ihre tägliche Arbeit.

Schweine Plus-Gesundheitsprogramm, Fortschritt mit dem Elektronischen Behandlungsjournal EBJ

Das EBJ ermöglicht die flächendeckend einheitliche Erfassung und Auswertung der Medikamenteneinsätze auf Schweinezucht- und Mastbetrieben. Durch die Berechnung von Dosierungen, Absetzfristen und Freigabedaten können Fehler beim Medikamenteneinsatz verhindert werden. Die Anwendung des EBJ führt zu einer Professionalisierung der Behandlungen auf den Betrieben und ist eine Neuheit auf Ebene der Zusammenarbeit. Das EBJ, finanziert durch die beiden Gesundheitsdienste SUISAG-SGD und Qualiporc sowie durch das Bundesamt für Landwirtschaft, ist im Rahmen der Schweine Plus-Gesundheitsprogramme entstanden; eine Zusammenarbeit zwischen Produktion, Handel, Schlachtbetrieben und Detailhandel. Am Messestand erhalten Sie einen Überblick über die Dateneingabe, die verschiedenen Funktionen und aktuellen Auswertungsmöglichkeiten. Klären Sie Ihre Fragen vor Ort am Stand. Die Kollegen demonstrieren Ihnen gern das EBJ. Für die optimale Nutzung des EBJ auf dem Betrieb ist die Entwicklung einer App in Bearbeitung. Die Nutzer sollen mit der App, die auch offline funktioniert, die Behandlungsdaten schnell, unkompliziert und direkt beim zu behandelnden Tier eingeben können. Geplant ist, dass die App noch vor Jahresende im App-Store zum Download bereit steht. Eine Demoversion gibt Ihnen einen ersten Einblick.

Betriebsauswertungen mit dem Elektronischen Reprojournal

Das elektronische Reprojournal ermöglicht den Betrieben, auf einfachste Weise Aufzeichnungen der Reproduktionsdaten (Belegungen, Würfe) zu machen und danach die Leistungen auszuwerten. Das Reprojournal läuft auf einem zentralen Server und die Betriebe haben ein persönliches Login zu ihrem geschützten Datenbereich. Betriebe, die in keinem Auswertungsprogramm mitmachen, resp. keinen Sauenplaner verwenden, können die Reproduktionsdaten mit wenig Aufwand selber online erfassen.

www.suisag.ch - ein neuer Auftritt

Die SUISAG-Webseite www.suisag.ch bietet einen ausführlichen Überblick über alle Tätigkeitsfelder der SUISAG. Unsere verschiedenen Geschäftsbereiche arbeiten eng zusammen und stehen im stetigen Kontakt zu unseren Kunden, den Schweineproduzenten, und auch zu verschiedenen Partnern aus der Wirtschaft. Schauen Sie auf der SuisseTier in den neuen Web-Auftritt. Von der Spermabestellung bis hin zu den verschiedenen Kursangeboten erscheinen die unterschiedlichen Daten frisch und übersichtlich auf dem Bildschirm.

SuisShop – Bewährtes und Neuerungen

Kennen Sie das aktuelle Sortiment des SuisShops? Informieren Sie sich am SUISAG Stand über unser Angebot. Dort finden Sie die bewährten Produkte aus den Kategorien:




Rund um die Geburt

Während der Geburt
Pflegen und Vorbeugen


Tier- und Stallhygiene

Einweichschaum
Desinfektionsmittel/Tierwaschmittel
Fütterungsleitung


Tierkennzeichnung

Kennzeichnung
Ohrmarken


Schädlingsbekämpfung

Fliegenbekämpfung
Mause- und Rattenbekämpfung


Veterinärbedarf

Spritzen und Kanülen
Skalpell


Biosicherheit

Körperpflege
Hygienemanagement
Einwegbekleidung


Spielen und Treiben

Beschäftigungsmaterial
Treibhilfen


Schutzausrüstung

Atem-/Gehör-/ Augenschutz
Handschuhe
Schutzstiefel


Profitieren Sie vom Messerabatt auf alle SuisShop-Bestellungen, die Sie an der SuisseTier tätigen.

Sind Sie gespannt?

Kommen Sie an unseren Stand in der Halle 04 und überzeugen Sie sich vor Ort vom Angebot der SUISAG. Unsere Fachleute freuen sich auf Ihren Besuch. Gerne präsentieren und diskutieren wir mit Ihnen unsere Neuigkeiten und Themen rund ums Schwein.

Schweineforum an der SuisseTier 2017

Im Schweineforum neben dem Gemeinschaftsstand Suisseporcs und SUISAG, finden vielfältige Fachvorträge statt. Planen Sie beim Messerundgang den Besuch eines Vortrages ein.


 

Übersicht
 
4. Schadnagerarten, Risiken und Bekämpfungsstrategie

Schadnagerarten

Zu den häufigsten Schadnagern in landwirtschaftlichen Gebäuden gehören die Hausmäuse (mus musculus), die Wanderratten (rattus norvegicus) und die Hausratten (rattus rattus). Vielfach sieht man den eingetrockneten Kot der Tiere, bevor man die Tiere selbst bemerkt. Bei guten klimatischen Verhältnissen und grossem Nahrungsangebot wie sie in Stallungen vorzufinden sind, pflanzen sich sowohl Mäuse als auch Ratten das ganze Jahr über fort. Um nachhaltige Erfolge bei der Bekämpfung zu erzielen, sollten das ganze Jahr über konsequent und systematisch Köder ausgelegt werden.



Risiken

Ratten und Mäuse fressen nach wie vor einen beträchtlichen Teil der Weltgetreideernte. Die Schätzungen der FAO betragen je nach Region zwischen 15 und 25 %. In Stallungen und Lagern mit grossen Nagerpopulationen muss man schnell einmal mit 100 kg Futterverlust durch Verzehr oder Beschädigung rechnen. Weiter sind Ratten und Mäuse immer wieder für Kurzschlüsse in elektrischen Anlagen verantwortlich. Betriebsstörungen und sogar Brandfälle können die Folgen sein. Das grösste Risiko stellen Ratten und Mäuse aber als Überträger von Krankheiten dar. Die Hausratte wird als Wirt der Rattenfloh für die Übertragung der Pest im Mittelalter (Erreger Yersinia pestis) verantwortlich gemacht. Die Wanderratte soll aber verantwortlich sein für die Pestausbrüche Mitte des 19. Jahrhunderts in China und Indien, bei denen über 12 Millionen Menschen starben. Weltweit sind über 120 Krankheiten bekannt, die Ratten und Mäuse auf Nutztiere und Menschen übertragen können. Nager sind also Nahrungs- und Hygieneschädlinge.

Vorbeuge- und Bekämpfungsstrategien



1. Zugang zu den Stallungen verunmöglichen

Die Aussenhüllen und Dämmschichten müssen nagerdicht sein. Sind die Tierchen erst einmal im Stall bzw. Dämmschichten drin, sind sie kaum noch auszurotten. Ausserhalb der Stallungen muss ebenfalls darauf geachtet werden, dass Nager keine Nistmöglichkeiten haben, ansonsten ist der Druck durch Zuwanderung permanent hoch.

2. Ordnung und Sauberkeit

Durch gute Ordnung und Fütterungshygiene vermindert man die Unterschlupfmöglichkeiten und die Nahrungsmittelversorgung für die Nager auf ein Minimum. Eine gänzliche Vermeidung von Futterquellen ist aber unrealistisch.

3. Chemische Bekämpfung

Wird trotz Vorbeugemassnahme Kot festgestellt oder werden sogar Nager beobachtet, sollte man chemisch bekämpfen. Dabei sind langsam wirkende Antikoagulanzien einzusetzen. Ratten schicken rangniedere Tiere als Vorkoster zu neu ausgelegten Ködern. Würden diese sofort oder kurz darauf sterben, schliessen sie daraus, dass die Nahrung für sie nicht geeignet ist (poisened-partner effect). Sterben die Tiere erst nach ein- oder mehrmaliger Aufnahme des Köders 4 - 7 Tage später, ist der Köder nicht verdächtig. Köder und Köderboxen sollten nicht nach Menschen riechen. Zum Befüllen und Auslegen der Köderboxen sollten unbedingt Wegwerfhandschuhe getragen werden. Ratten sind weniger neugierig als Mäuse und haben eine natürliche Scheu vor Veränderungen in ihrer Umwelt (Köderscheu). Mitunter können einige Tage vergehen, bis die ersten Tiere einer Rotte neu ausgelegten Köder aufnehmen.

Ratten und Mäuse fressen gerne in Ruhe. Daher sind Boxen positiv, sie stellen einen geschützten Rahmen dar. Zusätzlich kann man sie unter Schalltafeln oder unter Abdeckungen platzieren. Sie sollten aber generell an Stellen platziert werden, wo man bereits Tiere beobachtet hatte oder wo man mit Vorkommen rechnet (analog einem Wildwechsel). Oft haben Stallungen vier Aussenwände. So soll an jeder Aussenwand mindestens eine Köderbox platziert werden. Sind die Wände länger als 20 m, sollte je nach Befallsstärke alle 5 bis 10 Meter eine Box hingestellt werden. Damit diese nicht von Hunden oder Füchsen verschleppt werden, ist eine Befestigung ratsam. Das gleiche Vorgehen im Stallinnern: Vier Wände => vier Boxen. Diese sollten bevorzugt in der Nähe von Durchgängen oder Türen aber verdeckt platziert werden. Zusätzliche Boxen können in darunterliegenden Räumen (Keller, Zuluftkänäle) und auf Zwischendecken und in Kabelkanälen angebracht werden. Köderboxen sollten aber auf jeden Fall so beschaffen sein, dass Nutztiere, Haustiere und Kinder keine Möglichkeit haben an den Köder zu gelangen.

Beim Schweinegesundheitsdienst der SUISAG kann das Merkblatt Schadnagerbekämpfung bezogen werden. Bei den Produktinformationen des SuisShop gibt es ein QM-Formular, wo die Bekämpfungsmassnahmen aufgezeichnet und ausgewertet werden können. Die SuisShop Produkte für die Nagerbekämpfung bewähren sich seit Jahren und empfehlen sich für einen effizienten Einsatz. Geeignete Köderboxen und Köder können bei jeder Samenlieferung mitbestellt werden.

Übersicht
 
5. Kundenrubrik - Kurz und Knapp vom Herdebuchbetrieb

 
 
Biete Deckeber
 
 

 


Familie Fritz Güdel-Stuber
Schweinezucht

Leimgraben 394
3413 Kaltacker

034 415 16 77
079 758 95 47
guedel.fritz@bluewin.ch

   

 
Biete Jungsauen
 
 
 

Familie Häller-Huber

Neu-Sennhof
6208 Oberkirch

041 921 67 66
079 833 84 58

l.haeller@bluewin.ch
www.neu-sennhof.ch

 

Laufend gedeckte oder ungedeckte reinrassige Edelschwein oder Primera Jungsauen zu verkaufen aus AR1 Kernzuchtbetrieb.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 
 

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