• hervorragende Muttereigenschaften
  • hochfruchtbare und langlebige Sauen
  • französische Blutführung
  • gute Gesäuge und Fundamente
Die Schweizer Landrasse wird seit anfangs dieses Jahrhunderts züchterisch bearbeitet. Sie stammt von alten Landschlägen ab. Importe aus Holland, Deutschland, England, Finnland, Norwegen trugen wesentlich zum Weiterkommen bei. Seit 2008 wird regelmässig Samen aus Frankreich gezielt eingesetzt zur Erzeugung von KB-Ebern. Die Landrasse eignet sich besonders zur Erzeugung von fruchtbaren und langlebigen F1-Kreuzungssauen.

Typ: Farbe weiss, Hängeohr, gute Entwicklung, optimal in Körperlänge und -wuchs, gute Breite in den Schulter-, Rücken- und Schinkenpartien, flankentief bei guter Rippenwölbung, langgezogenes, breites Becken, harmonische obere Linie und korrekte Verbindung der Schulter- und Lendenpartien.

Fundament: Kräftige, korrekt gestellte Gliedmassen, guter Gang, beweglich, trockenes und sauberes Sprunggelenk, tragfähige Fesseln, gleichmässige und geschlossene Klauen mit gesunder Klauensubstanz.

Geschlechtsmerkmale: Mindestens 14 gut ausgebildete Zitzen, in optimalem Abstand, weit vorne angesetzt.

Leistungseigenschaften: Hohe Fruchtbarkeit mit gutem Aufzuchtvermögen. Dauerleistung mit regelmässigen Würfen und ausgeglichenen Ferkelgewichten. Wenig Leertage. Optimaler Zuwachs bei guter Futterverwertung, ausgeglichene Masttiere, Schlachtkörperqualität. Optimaler Anteil wertvoller Fleischstücke mit sehr guter Fleischbeschaffenheit und Fettqualität.

 
Reproduktionsleistung Herdebuch
Anzahl lebend geborene Ferkel pro Wurf 13.04
Anzahl Würfe pro Sau und Jahr 2.38
Feldprüfung Ultraschall männl. weibl.
Gewicht bei Prüfende (kg) 96.9 98.9
Alter bei Prüfende 145 156
Lebendtageszuwachs (g) 672 632
Rückenspeckdicke (mm) 13.3 12.8
Stationsprüfung weibliche & Kastraten
Masttageszuwachs (g) 1010
Futterverwertung (kg/kg) 2.39
Magerfleischanteil (%) 57.13
Intramuskuläres Fett (%) 1.51
Schlachtkörperlänge (cm) 100.8
Daten aus dem Jahr 2016