SUISAG
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    SuissePorcs  
       
   
Züchterische Aktivität der Herdebuchbetriebe

Die züchterische Aktivität der Kernzucht- und Vermehrungsbetriebe wird halbjährlich nach verschiedenen Kriterien bewertet und veröffentlicht. Mit der Einführung der neuen Herdebuch-Anforderungen auf das Jahr 2009 und 2011 wurden die Beurteilungskriterien angepasst und von der Fachkommission Zucht der Suisseporcs verabschiedet.
Die vorliegende Auswertung wurde im Mai 2012 durchgeführt.

Definition der Kriterien  (70kb)
Einstufung für Edelschwein Mai 2012  (45kb)
Einstufung für Landrasse Mai 2012  (20kb)
Einstufung für Edelschwein Vaterlinie PREMO® Mai 2012  (20kb)
Einstufung für Duroc Mai 2012  (20kb)

1. Warum aufzeigen? 3. Die Kriterien
2. Datengrundlage 4. Publikation
 

1. Warum aufzeigen?

Die Publikation erhöht die Transparenz im Herdebuch und schafft einen weiteren Anreiz für eine engagierte Zuchtarbeit. Die Bewertung ermöglicht eine Einstufung der Kernzucht- und Vermehrungsbetriebe nach ihrer Zuchtarbeit im schweizerischem Zuchtprogramm. Damit die Einstufung den unterschiedlichen Aufgaben der Kernzucht und Vermehrung gerecht wird, werden je nach Stufe unterschiedliche Kriterien bewertet. Die Fachkommission Zucht der Suisseporcs hat die Kriterien und die halbjährliche Publikation der züchterischen Einstufung der Betriebe verabschiedet.

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2. Datengrundlage

Für die Einstufung der Betriebe werden die offiziellen Herdebuchdaten aus der Datenbank SuisInfo verwendet. Die Prüfresultate der Produktionsleistung und linearen Beschreibung werden in der Prüfstation MLP oder von lizenzierten Technikern im Feld erhoben. Die Leistungsdaten im Bereich Reproduktion werden von den Herdebuch-Betrieben aufgezeichnet und von der SUISAG beim jährlichen Betriebsbesuch vor Ort überprüft.

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3. Die Kriterien

Die Kriterien sind im Detail in der Übersicht dargestellt. Sie lassen sich in 3 Gruppen einteilen:
1.   Prüfintensität im Feld und in der Station (reinrassige und F1 separat ausgewiesen)
2.   Genetisches Niveau der aktiven Sauen
3.   Genetische Einzigartigkeit der Zuchtsauen (nur Kernzucht)

Prüfintensität im Feld und in der Station
Betriebe mit hoher Prüfintensität erhalten für ihre Zuchttiere genaue Zuchtwerte und damit eine fundierte Grundlage für ihre Selektions- und Anpaarungsentscheide und erzielen einen grösseren Zuchtfortschritt. Die Prüfung und Selektion von F1-Jungsauen führt zu homogeneren Mastferkeln.

Genetisches Niveau der aktiven Sauen
Ein hohes genetisches Niveau der aktiven Zuchtsauen ist die Basis für einen stetigen Zuchtfortschritt.

Genetische Einzigartigkeit (Kernzucht)
Bei gleichem genetischem Niveau sind Sauenbestände züchterisch wertvoller, wenn sie möglichst wenig mit der Zuchtpopulation verwandt sind. Die Zucht mit diesen Beständen lässt den Inzuchtgrad weniger rasch ansteigen und sichert die genetische Breite einer Zuchtpopulation. Je tiefer der Verwandtschaftsgrad, desto höher ist der Verwandtschaftsindex und desto wertvoller ist der Bestand bezüglich genetischer Breite der Zuchtpopulation. Hohe Verwandtschaftsgrade können das Resultat des häufigen Einsatzes von KB-Ebern sein, die von vielen anderen Betrieben ebenfalls stark eingesetzt worden sind. Oder es sind Zuchtbetriebe, die KB-Eber mit starker Verbreitung selber gezüchtet haben. In beiden Fällen sind die Gene des Bestandes bereits weit verbreitet und der Bestand deshalb weniger wertvoll als bei tiefem Verwandtschaftsgrad.

Gesamtwert
Der Gesamtwert rangiert die Betriebe innerhalb Zuchtstufe und Rasse. Im Gesamtwert für die Kernzucht werden für Prüfintensität, genetisches Niveau und genetische Einzigartigkeit die Abweichungen vom Stufendurchschnitt zusammengezählt. Bei der Vermehrungsstufe werden für Prüfintensität und genetisches Niveau die Abweichungen vom Stufendurchschnitt berücksichtigt. Die Darstellung mit einem Index erlaubt eine einfache Positionierung der Betriebe innerhalb Rasse und Zuchtstufe.

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4. Publikation

Die Publikation erfolgt in Listen mit Namen und Ort des Betriebs, den Merkmalsgruppen und dem Gesamtwert. Die Listen sind getrennt nach Rasse und innerhalb Kernzucht und Vermehrung alphabetisch sortiert. Es gibt nur Einträge für Bestände mit mehr als 20 (ML) bzw. 10 (VL) Sauen pro Rasse. Die Publikation wird alle sechs Monate aktualisiert.
In der Suisseporcs Information wird die Einstufung der einzelnen Kernzuchtbetriebe publiziert. Betriebe mit provisorischem Kernzucht-Status werden nicht publiziert. Im Internet wird die Einstufung sämtlicher Kernzucht- und Vermehrungsbetriebe publiziert.
Betriebe mit provisorischem Status sind mit K prov. bzw V prov. gekennzeichnet.

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5. Änderungen der Kriterien

Änderungen der Kriterien werden in der Fachkommission Zucht der Suisseporcs diskutiert und verabschiedet und den Zuchtbetrieben 6 Monate im Voraus bekannt gegeben.

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