SUISAG
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Beratungs- und Gesundheitsdienst in der Schweinehaltung

Der Schweinegesundheitsdienst SGD wurde 1965 gegründet, weil viele Zucht- und Mastbetriebe Probleme mit Atemwegserkrankungen und Räude hatten und deswegen grosse wirtschaftliche Einbussen erlitten.
Auf den 1. Januar 2002 wurden die 4 Genossenschaften aufgelöst und als Verband Schweinegesundheitsdienst Schweiz (VSGD) neu organisiert. Am 1. Januar 2005 erfolgte die Eingliederung des SGD in die SUISAG und auf den 1. Januar 2006 wurde das neue Gesundheitsprogramm in Kraft gesetzt.
Der Bund erteilt dem SGD einen Leistungsauftrag basierend auf der Verordnung über die Unterstützung des Beratungs- und Gesundheitsdienstes in der Schweinehaltung (SGDV) vom 27. Juni 1984 (916.314.1).

 
 
  • Der Beratungs- und Gesundheitsdienst SGD fördert eine qualitätsgesicherte Lebensmittelproduktion, indem er mit Hilfe vorbeugender Massnahmen für den Aufbau und die Erhaltung von gesunden, tiergerechten und damit leistungsfähigen Schweinebeständen sorgt.
  • Der SGD schafft optimale Voraussetzungen zur Vermeidung von Krankheitsausbrüchen und der Ausbreitung oder Verschleppung von wirtschaftlich relevanten oder auf den Menschen übertragbaren Erregern.

Damit wird der SGD zum Beratungs- und Gesundheitsdienst für alle Schweineproduzenten in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Das vom Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement am 5. Oktober 2005 genehmigte Reglement über die Durchführung des Beratungs- und Gesundheitsdienstes in der Schweinehaltung setzt die Eckpfeiler für die Aktivitäten des SGD. Im SGD - Gesundheitsprogramm und den weiteren Richtlinien ist die Umsetzung des Reglements beschrieben.

Der SGD arbeitet von drei Regionalbüros mit fünf Standorten aus: Bern - Orbe , Sempach und Zürich - Bütschwil. Tierärztinnen und Tierärzte des SGD, Bestandestierärzte sowie einige Agronomen betreuen die angeschlossenen Betriebe.

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