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SUISAG Newsletter - Herbst 2016


Abklärung von Bestandesproblemen durch die Schweinklinik und den SGD

Die Schweinekliniken Bern und Zürich suchen zur Ausbildung ihrer Residents (ausgebildete Tierärzte, die eine umfassende Weiterbildung im Fachgebiet Schweinegesundheit machen) Bestände mit Gesundheitsproblemen. Die Betriebe werden durch die Residents und den SGD besucht und eingehend untersucht. Oft werden noch weitergehende Untersuchungen veranlasst, um den Betriebsleiter optimal beraten zu können.

 
 

 

 

 

Kritik und Lob der Kunden nimmt die SUISAG ernst

Wir nutzen keinen verdeckten Testeinkauf, um unsere Produkte, Service und Beratung zu überprüfen. In diesem Frühjahr führten wir die sechste Kundenumfrage durch, um mehr über unsere Stärken und Schwächen und die Bedürfnisse unserer Kundschaft zu erfahren. Knapp 400 Züchter und rund 100 Mäster nahmen an der Umfrage, die zum ersten Mal elektronisch verschickt und ausgefüllt wurde, teil. Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Teilnahme an der diesjährigen Panelumfrage! Die Rückmeldungen geben uns die Möglichkeit, uns zu verbessern und konkreter auf Ihre Bedürfnisse einzugehen.

Bei den verschiedenen Fragen konnte die Arbeit der einzelnen Teams und Geschäftsbereiche, die Produkte sowie die Dienstleistungen beurteilt werden. Für uns gibt dies interessante Ergebnisse innerhalb der Firma. Auch die Entwicklung über die Jahre hinweg ist ein Indiz dafür, ob die getroffenen Massnahmen die gewünschte Wirkung zeigen. Ausführliche Informationen zum Kundenpanel 2016.

 
 

    

Die SUISAG investiert in die Prüfinfrastruktur der MLP Sempach

Die Resultate aus Leistungsprüfungen an der MLP in Sempach sind ein wichtiger Bestandteil für den Zuchtfortschritt der Schweizer Schweinezucht. Die SUISAG investiert seit Jahren laufend in den Unterhalt und die Erneuerung der Prüfinfrastrukturen. Mit rund 4‘000 Prüftieren/Jahr sind die Kapazitäten der MLP in den letzten Jahren immer ausgelastet.

Aktuell wird der Stalltrakt 2 mit Baujahr 1967 und den alten Vollspaltenbuchten umgebaut und erneuert. Dieser Stallflügel wird neu in vier Kammern mit je einem separat steuerbaren Lüftungskreislauf unterteilt und die Buchten mit einem Festplatzbereich mit Bodenheizung ausgestattet. Mit der Erweiterung der bestehende Wärmerückgewinnung und einer neuen Hochdruckvernebelung kann das Stallklima und die Energieeffizienz noch weiter optimiert werden.

 

 

SuisShop-Tingeltour in Ihrer Region

Tingeltour steht für die Lieferung der SuisShop-Produkte auf den Hof. Die verschiedenen Produkte aus den Kategorien

     •  Besamung

     •  Rund um die Geburt

     •  Tier- und Stallhygiene

     •  Tierkennzeichnung

     •  Veterinärbedarf

•  Spielen und Treiben

•  Schädlingsbekämpfung

•  Schutzausrüstung

•  Biosicherheit

•  diverse Produkte

können Sie bei uns bestellen. Der Mindestbestellwert für eine Tingeltourlieferung liegt bei CHF 300.- (zzgl. Lieferkosten von CHF 15.-). Ab einem Bestellwert von CHF 500.- liefern wir franco Hof. Nutzen Sie das Bestellformular und erhalten Sie zeitnah Ihre Produkte.

Aktuelle Informationen über das neue und bewährte SuisShop-Sortiment, Anwendungsempfehlungen und weitere wertvolle Angaben finden Sie auf unserer Homepage. Wünschen Sie einen Katalog zum Blättern? Gerne schicken wir Ihnen ein Exemplar. Melden Sie sich unter info@suisag.ch oder telefonisch 041 462 65 50.

Für die Herbsttour berücksichtigen wir aus logistischen Gründen Bestellungen bis zum 30.09.2016.

 
 

 


 

Die SUISAG an der EuroTier 2016

Vom 15. – 18. November begrüsst Sie die SUISAG an der EuroTier in Hannover. Nutzen Sie die Gelegenheit, die SUISAG kennenzulernen und sich über die besonderen Eigenschaften und Stärken der SUISAG-Mutterlinien sowie Endstufeneber zu informieren.

Der Vater bestimmt 50% der Genetik eines Mastferkels. Mit PREMO®, Duroc und Piétrain haben wir Eber für verschiedene Ansprüche im Angebot. Gerne stellen wir Ihnen unsere Endstufeneber im Detail vor.

Freies Abferkeln ist heute nicht nur für Biobetriebe ein Thema. Unsere Sauengenetik ist hierfür besonders geeignet. Erfahren Sie bei uns am Stand F11 Halle 15 warum.

Schweizer Edelschwein und Landrasse Genetik ist als Sperma in mehreren deutschen KB-Stationen verfügbar. Auch hierzu geben wir Ihnen gerne Auskünfte.

Die Ödemkrankheit ist für einige Betriebe leider ein bedeutendes Problem. In der Schweiz gibt es Schweine, die genetisch gegen den Haupterreger der Ödemkrankheit resistent sind.

Genetik wird üblicherweise in Form von Zuchttieren oder Frischsperma geliefert. Unser Zuchtbetriebe und KB-Stationen erfüllen höchste sanitarische Ansprüche.

Daneben ist Schweizer Genetik bei Bedarf auch als Tiefgefriersperma verfügbar. Wollen Sie wissen, wie es den Spermien bei -196°C ergeht? Wir haben Erfahrung.

Kurz: Viele aktuelle und interessante Themen, die einen Besuch bei der SUISAG (Halle 15 am Stand F11) wirklich lohnen. Wir freuen uns auf Sie.

 
 

Spermalieferungen an Feiertagen

Bitte beachten Sie unsere Lieferzeiten an folgenden Feiertagen.

Datum Tag Feiertag Produktion Verkauf Lieferung
Semen Center
Hof/Depot Post
November
01.11.2016 Di Allerheiligen ja ja ja ja nein
 


 

Termine und Veranstaltungen der SUISAG - profitieren auch Sie! 

September 2016

SuisShop-Tingeltour

07. September 2016

Kastrationskurs in Hohenrain

12 octobre 2016
 

Cours castration de porcelets à Avenches
Talon d'inscription

25./26. Oktober

Schweinebesamungskurs in Lindau

15. - 18. November 2016

EuroTier in Hannover
(Halle 15, Stand F11)      
 

Übersicht

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SUISAG Newsletter - Ausgabe Herbst 2016
 

1. Abklärung von Bestandesproblemen durch die Schweinklinik und den SGD

An den Schweinekliniken Bern und Zürich arbeiten seit Mitte 2015 je zwei Residents des European College of Porcine Health Management (ECPHM). Hierbei handelt es sich um Tierärzte, die in der Regel bereits ihren Doktortitel erlangt haben und sich im Anschluss während drei Jahren ganz auf die Weiterbildung im Fachgebiet „Schweinegesundheit“ konzentrieren. Die umfassende Weiterbildung beinhaltet die Untersuchung von Bestandesproblemen in schweinehaltenden Betrieben und deren Aufarbeitung sowie die persönliche Weiterbildung in den Fächern Pathologie, Labordiagnostik, Epidemiologie, Tierernährung, Pharmakologie, etc. Die Residents müssen zusätzlich Forschung betreiben, die Ergebnisse in Zeitschriften mit Gutachtersystem veröffentlichen und sie müssen in die Lehre an den Universitäten eingebunden sein. Zum Abschluss werden sie von europaweit führenden Experten in der Schweinemedizin zwei Tage lang geprüft und erhalten bei Bestehen der Prüfung den Titel eines Diplomate des European College of Porcine Health Managements (Dipl. ECPHM). Europaweit gibt es zurzeit etwa 150 Dipl. ECPHM, von denen drei in der Schweiz ansässig sind (Dr. Dolf Kümmerlen, Schweineklinik ZH, Prof. Dr. Heiko Nathues und Dr. Friederike Zeeh, beide Schweineklinik BE).

       

Dr. med. vet.
Robert Graage

Dr. med. vet.
Alexander Grahofer

Dr. med. vet.
Niels Grützner, PhD

med. vet.
Wolfgang Pendl

Die Residents sollen während ihrer Weiterbildung in jedem Monat idealerweise mindestens einen Fall von Bestandesproblemen untersuchen und aufarbeiten. Die Bestände werden meist gemeinsam von einem Resident und Tierärzten vom SGD eingehend untersucht. Schon am Ende dieser Untersuchung werden die Befunde besprochen und erste Massnahmen empfohlen. Wenn nötig werden weiterführende Untersuchungen wie Sektionen, Futtermittelanalysen oder speziellen Untersuchungen in ausgesuchte Labors durchgeführt bzw. veranlasst. Der Resident recherchiert in der Literatur nach ähnlichen Fällen oder Artikeln, die zur Lösung des Problems beitragen können. Darüber hinaus berichten die Residents jeden Fall an den für sie zuständigen Betreuer, diskutieren mit ihm das weitere Vorgehen, die Schlussfolgerungen und die Kommunikation. Der Betreuer des Weiterbildungsprogramms ist für die Qualität der Untersuchungen und die Berichterstattung verantwortlich und stellt sicher, dass auf höchstem Niveau gearbeitet wird. Die Laborergebnisse und die Informationen aus der Literatur werden zusammen mit dem Betriebsleiter besprochen und die schon empfohlenen Massnahmen wenn nötig angepasst. In den ersten 11 Monaten dieser neuen Art der Zusammenarbeit wurden über 30 Bestände gemeinsam durch Residents und SGD-Tierärzte untersucht. In den meisten Beständen konnte eine markante Verbesserung der Situation herbeigeführt werden.

Durch diese enge Zusammenarbeit von SGD und Schweineklinik können Fälle ohne schnelle, klare Diagnose vertieft untersucht und analysiert werden. Darüber hinaus wird auch die Zusammenarbeit mit den Schweizer Laboreinrichtungen verbessert.

Die Zusammenarbeit ist für alle Beteiligten eine gewinnbringende Situation:

  • Der Produzent erhält wissenschaftliche Beratung auf höchstem Niveau.
  • Der Resident kommt zu guten Praxisfällen für seine Weiterbildung.
  • Die klinische und angewandte Forschung in der Schweiz wird unterstützt, in dem komplexe Fälle umfassend untersucht werden und die Ergebnisse bzw. Erfahrungen unmittelbar für ähnliche Fälle zur Verfügung stehen.

SGD- Betriebe, die an einer Untersuchung von Bestandsproblemen im Rahmen der Zusammenarbeit mit den Residents interessiert sind, können sich bei ihrem SGD-Büro melden.

Übersicht

 

2. Ergebnisse Kundenpanel 2016

Die Teilnehmer können pro Frage jeweils zwischen 1 (unzufrieden) und 4 (sehr zufrieden) antworten und nach Bedarf eine persönliche Bewertung geben. Die Antworten der Züchter (bzw. Sauenhalter) und Mäster stellen der SUISAG durchwegs ein gutes bis sehr gutes Zeugnis aus. Die Auswertung zeigt aber auch, wo Optimierungspotential besteht.
Von den Züchtern haben wir über alle Fragen die sehr gute Durchschnittsnote von 3.2 erhalten. Die Mäster beurteilten uns mit einer Durchschnittsnote von 3.1.

Fast alle Kunden sind mit der telefonischen Auskunft, die sie bei der SUISAG einholen, zufrieden. „Sehr freundliche Bedienung am Telefon“ oder „wenn ich mit einem Anliegen zur SUISAG komme, wird mir immer bestmöglich geholfen“ sind nur zwei positive Kommentare.

98% unserer KB-Kunden sind mit der Erreichbarkeit, Beratung und Auftragsbearbeitung unseres Verkaufsteams zufrieden oder sehr zufrieden. Damit erhielt die Beurteilung der Arbeit unseres Verkaufsteams mit einer Note von 3.6 die beste Bewertung. „Verkaufsteam sehr gut“, „freundliches Personal am Telefon, Sperma bestellen ist immer ein Aufsteller“ sind nur einige persönliche Bemerkungen.



93% der Teilnehmer bewerteten den Verteilservice über die Versandarten Depot, Hof und Post positiv. Einzelne Kunden wünschen sich einen Ausbau des Depotstellennetzes. Die Abholzeiten am Depot wurden sowohl kritisch (mehr Lieferprobleme an Feiertagen), aber auch positiv kommentiert („Das SuisShop- und KB-Angebot ist eine gute Sache. Das erleichtert uns die Arbeit – besonders das Liefern aller dieser Sachen ins Depot“).

98% der Befragungsteilnehmer fühlen sich gut bis sehr gut über das Produkte- und Dienstleistungsangebot der SUISAG informiert. 302 Kunden informieren sich über das Suisseporcs-Heft und 255 Kunden gaben an, die Info-Schreiben der SUISAG zu nutzen. 238 der Teilnehmer informieren sich regelmässig über den Newsletter der SUISAG. Die automatische Zusendung des KB-Newsletters erfolgt an 109 der befragten Betriebe. Der Newsletter gibt monatlich einen schnellen Überblick über die Eber, die in die TopGenetik aufgestiegen sind. Alle Informationen zum Zuchtangebot in der KB können auf der Homepage der SUISAG im Bereich KB-Newsletter eingesehen werden.

Die generelle Kundenzufriedenheit mit der CH-Genetik und unserem Zuchtprogramm ist auf der Sauenseite (Note 3.1) wie auf der Eberseite (3.2) hoch und ist über die letzten Jahre sehr stabil. Gleichzeitig ist das Resultat aber auch ein grosser Ansporn, die CH-Schweinezucht und die Genetik gemeinsam mit den aktiven Zuchtbetrieben laufend weiter zu verbessern.

Durch den intensiven Kontakt mit den Kern- und Vermehrungszuchtbetrieben können die meisten Fragen und Anliegen schnell und individuell bearbeitet werden. Aus den wenigen Verbesserungswünschen auf der züchterischen Seite resultieren aus dem Kundenpanel drei Themen:

1. Klauengesundheit

Im Juni 16 haben wir einen breit aufgestellten Workshop mit Fachleuten aus Zucht, Fütterung, Stallbau und Tiergesundheit organisiert, um daraus Empfehlungen für diese sehr komplexe Problematik zu erarbeiten.
Eine rein züchterische Verbesserung der Klauengesundheit ist leider nicht möglich, da die Erfassung unter praktischen Bedingungen bei vielen Tieren kaum umsetzbar ist und für Klauenläsionen nur niedrige Erblichkeiten gefunden wurden.
In Zusammenarbeit mit den involvierten Spezialisten wird ein Merkblatt/Checkliste mit konkreten Tipps zur Beeinflussung einer guten Klauengesundheit in der Schweinezucht erstellt. Die Klauengesundheit im Zusammenhang mit der Jungsauenaufzucht wird auch an der Züchtertagung im November ein Thema sein.

2. CH-Genetikangebot für Mutterlinien im Bereich Bio-Schweinehaltung

 

Einige Bio-Betriebe gaben die Rückmeldung, dass sie eine anders ausgerichtete Mutterlinien-Genetik brauchen.
In unserem kleinen Zuchtprogramm ist es nicht möglich, eine zusätzliche Mutterrasse speziell für die Bedürfnisse der Bio-Schweinehaltung zu züchten. Bisher haben wir aber auf speziellen Kundenwunsch unsere Mutterlinien KB-Eber mit einem SUISAG intern entwickelten alternativen „Robust-Index“ bewertet, mit Obergrenze für die Wurfgrösse und spezieller Gewichtung der Merkmale der Ferkelaufzucht und des Exterieurs der Sauen.
Wir planen nun, diese Bewertung in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Bio-Schweinehaltung zu überprüfen. Ziel ist, eine im Internet für alle interessierten Betriebe abrufbare Eberliste der Mutterrassen mit einem Index, der die Eber nach den Bedürfnissen der Bio-Schweinehaltung rangiert

3. Schneller Zuchtfortschritt / Optimale Wurfgrösse

 

 

 

Die Würfe der Schweizer Sauen sind in den letzten rund 15 Jahren um gut 2 Ferkel grösser geworden. Die mittlere Wurfgrösse liegt heute bei rund 13 LGF, wobei grosse Betriebsunterschiede vorhanden sind.
Zum Vergleich: Dänische Sauen bringen etwa 15 LGF im Mittel zur Welt. Bei den Wurfgrössen ist der Zuchtfortschritt in der Schweiz daher als massvoll zu bezeichnen und die Würfe werden auch durch Anpassungen im Zuchtziel derzeit nicht mehr spürbar grösser. Mit der Ferkelaufzuchtrate (2004) und Anteil untergewichtiger Ferkel (2010) wurden frühzeitig Merkmale der Aufzuchtleistung bzw. Vitalität ins Zuchtziel integriert.
Im Herbst führen wir eine spezielle Befragung zu den Wünschen und Anforderungen an Sauen bei allen Schweizer Sauenhaltern durch. Aus den Rückmeldungen wollen wir sehen, wo unsere Genetik die Wünsche der Kunden bereits erfüllt und wo Ansätze zur Verbesserung und Weiterentwicklung vorhanden sind.
Die Befragung über die Zucht- und Mastbetriebe als Stichprobe über alle Betriebsstrukturen und Betriebsgrössen ergab für den Geschäftsbereich SGD grundsätzlich Durchschnittsnoten zwischen 3.0 bis 3.5. Die höchsten Noten wurden erfreulicherweise in der Fachkompetenz unserer Tierärzte und Tierärztinnen erreicht.

Schweinegesundheitsdienst

Lobende Rückmeldungen gab es vor allem zum geplanten Gesundheits- Plusprogramm „SuisSano“. Das Thema mit dem Vorprogramm kommt gut an und man ist an einer baldigen Umsetzung interessiert.

Einige neutrale Rückmeldungen betreffen den Kontakt zu den SGD-Tierärzten, welcher manchmal nicht feststellbar ist. Es ist tatsächlich so, dass viele Betriebe unter dem Jahr kaum Kontakt zum SGD haben, weil rund die Hälfte aller SGD-Besuche an die Bestandestierärzte abgegeben werden. Für diese Besuche werden die Bestandestierärzte von der SUISAG entschädigt. Diese Regelung wurde vor etwa 10 Jahren im Zusammenhang mit der Umsetzung der Tierarzneimittelverordnung eingeführt, um Doppelspurigkeiten zu vermeiden und Synergien zu nutzen.

  

Gegenüber den positiven Bemerkungen zu SuisSano gibt es natürlich auch kritische Hinweise betreffend Zweck, Kommunikation, Papierkram und Kosten. Weiter wird bei den negativen Punkten in Einzelfällen die Fachkompetenz, das Engagement, die Erreichbarkeit und die Kundennähe thematisiert.

Alle Rückmeldungen wurden in der Geschäftsleitung der SUISAG und in der Fachbereichsleitung des SGD analysiert und besprochen. Konkrete Verbesserungsmassnahmen hat die SUISAG in folgenden Bereichen beschlossen.
  • Die Umsetzung im Projekt SuisSano wird straffer und kompetenter begleitet.
  • Die Kommunikation zu den SGD-Betrieben wird auf allen Stufen verstärkt.
  • Das Arbeitspensum bei der Anstellung von neuen Tierärzten/innen beträgt mindestens 60%.
  • Im Einarbeitungsprogramm von neuen Tierärzten/innen wird zwingend die Mitarbeit in einem Praxisbetrieb aufgenommen.
  • Der Austausch von Praxisbeispielen unter den Beratungsteams wird verstärkt.
  • Die Aus- und Weiterbildung wird weiterhin gezielt gefördert.
  • Mit einzelnen Betrieben, welche schriftliche Mitteilungen gemacht haben, wird direkt persönlich Kontakt aufgenommen, um das Anliegen zu besprechen.

Bei der Gesundheit ist es wie im Fussball: Jeder ist ein Experte!
Und das trifft in der Schweineproduktion tatsächlich in hohem Masse zu. Ihr Schweineproduzenten stellt hohe Anforderungen an die Beratungsqualität unserer Tierärzte/innen, welche wir gerne annehmen. Durch eure Rückmeldungen können Schwachpunkte aufgedeckt und Verbesserungsmassnahmen eingeleitet werden. Dafür danken wir Ihnen herzlich.

 

Die Gesundheit unserer Schweine ist für die schweizerische Schweineproduktion ein entscheidender Trumpf. Das SGD-Gesundheitsprogramm legt dazu seit Jahren das stabile Fundament. Darum werden wir uns weiterhin mit aller Kraft für die Schweinegesundheit und damit für eine gesunde Nahrungsmittelproduktion einsetzen.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!


Wir gratulieren Herrn Heinrich Blaser aus Uebeschi, dem Gewinner des Hauptpreises „ein Wochenende in den Schweizer Bergen“. Der Betrieb der Familie Blaser liegt im Thuner Westamt auf 661 m ü. M. Dort bewirtschaften sie 47.89 ha, davon sind 20 ha ackerfähig. Sie halten auf ihrem AFP-Deck- und Wartebetrieb ca. 330 Galtsauen und Remonten. Wir wünschen der Familie Blaser viel Erfolg in Haus und Stall und gute Erholung in den Bergen.


Übersicht

 

3. Die SUISAG investiert in die Prüfinfrastruktur der MLP

Mit den alten kleinen Buchten war bislang nur die Erhebung des Futterverzehrs auf Niveau Prüfgruppe ohne Einzeltiererfassung verbunden mit arbeitsintensiver, aufwändiger Handfütterung möglich. Mit den neuen Gruppenbuchten für 12 Tiere mit entsprechend modernsten Abruffütterungsstationen stehen die Tiergesundheit und das Tierwohl genauso im Vordergrund wie eine verbesserte Arbeitseffizienz und optimale Datenerhebung. Der Evaluation der neusten Fütterungstechnik haben wir eine besondere Bedeutung beigemessen und die in Frage kommenden Produkte eingehend auch im Praxiseinsatz getestet.

 

Durch die Erfahrungen aus dem bereits vor einigen Jahren erfolgten Umbau der Zentralen Eberaufzucht können wertvolle Erkenntnisse und Know-How genutzt werden, um Planungsdetails gezielt umzusetzen und die Umbaukosten so tief wie möglich zu halten. Das Personal der MLP erbringt dabei durch erhebliche mit den beteiligten Bau- und Installationspartnern abgestimmte Eigenleistungen ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Kostenoptimierung.

 

 

Das Umbauprojekt des Stalltraktes 2 wird bis Ende 2016 abgeschlossen sein und ermöglicht danach eine noch effizientere Nutzung der Prüfkapazitäten durch die optimierte Umtriebsplanung und Einsparungen im Arbeits- und Personalaufwand. Die elektronisch erfassten Futterverzehrsdaten fliessen als noch genauere Prüfungsresultate in die Zuchtwertschätzung ein.

Die Investition der SUISAG ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung und Werterhaltung der MLP in Sempach als einzigartige und bedeutende Leistungsprüfungsanstalt der Schweizer Schweinezucht. Eine aussagekräftige und zuverlässige Prüftätigkeit ist neben dem Engagement der Zuchtbetriebe in der Praxis Voraussetzung, um auch künftig die besten Zuchttiere selektionieren und damit einen wirtschaftlichen Zuchtfortschritt erzielen zu können.

 

Wir danken allen Zucht- und Partnerbetrieben für die sehr gute Zusammenarbeit und für die einwandfreie Anlieferung von Prüftieren sowie für ihr Engagement für eine nachhaltige Leistungsprüfung in Sempach.

 

 

 

 

Übersicht

 
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